AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Erbringung von Dienstleistungen durch die CleanSis UG (haftungsbeschränkt), Am Volkspark 27a, 26871 Papenburg, E-Mail: info@cleansis.de – nachfolgend „Auftragnehmer“ – gegenüber ihren Kunden – nachfolgend „Auftraggeber“.
Stand: 24. Juli 2026
1. Allgemeines
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen – nachfolgend „AGB“ – für die Erbringung von Dienstleistungen gelten für Verträge, die zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer unter Einbeziehung dieser AGB geschlossen werden.
1.2 Soweit neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente oder andere Geschäftsbedingungen in Text- oder Schriftform Vertragsbestandteil geworden sind, gehen die Regelungen dieser weiteren Vertragsdokumente im Falle eines Widerspruchs den vorliegenden AGB vor.
1.3 Von diesen Geschäftsbedingungen abweichende AGB des Auftraggebers erkennt der Auftragnehmer nur an, wenn ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt wurde.
2. Vertragsunterlagen und Reinigungshinweise
2.1 Ergänzender Bestandteil des jeweiligen Vertrags ist das Dokument „Wichtig vor der Reinigung“ in der dem Auftraggeber vor oder bei Vertragsschluss übermittelten oder zugänglich gemachten Fassung, sofern im Angebot, in der Auftragsbestätigung oder in der begleitenden Kommunikation ausdrücklich auf seine Einbeziehung hingewiesen wird.
Wichtig vor der Reinigung ansehen
2.2 Das Dokument enthält insbesondere Hinweise und Mitwirkungspflichten des Auftraggebers zur Vorbereitung, zum Zugang zu den zu reinigenden Räumen und zur ordnungsgemäßen Durchführung der vereinbarten Reinigungsleistungen. Der Auftraggeber hat die darin beschriebenen, für den konkreten Auftrag einschlägigen Voraussetzungen spätestens bis zum vereinbarten Beginn der Leistungserbringung herzustellen.
2.3 Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber das Dokument vor Vertragsschluss als Anhang und/oder über einen abrufbaren Link zur Verfügung. Der Auftraggeber erhält dadurch die Möglichkeit, den Inhalt vor Annahme des Angebots zur Kenntnis zu nehmen und zu speichern.
2.4 Mit der Annahme des Angebots erklärt sich der Auftraggeber mit der Einbeziehung des Dokuments „Wichtig vor der Reinigung“ als ergänzender Vertragsbestandteil einverstanden.
2.5 Maßgeblich ist die im jeweiligen Angebot bezeichnete, diesem beigefügte oder zusammen mit diesem übermittelte Fassung. Spätere Änderungen der auf der Website veröffentlichten Fassung gelten nicht automatisch für bereits geschlossene Verträge.
2.6 Liegen die für die Leistungserbringung erforderlichen und im Dokument beschriebenen Voraussetzungen aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, nicht vor, ist der Auftragnehmer berechtigt, die betroffenen Leistungen vorübergehend nicht, nur eingeschränkt oder zu einem neu abzustimmenden Termin zu erbringen. Erforderlicher und angemessener zusätzlicher Aufwand kann nach vorheriger Information des Auftraggebers gesondert berechnet werden. Weitergehende gesetzliche und vertragliche Rechte bleiben unberührt.
2.7 Individuelle Vereinbarungen sowie die konkrete Leistungsbeschreibung im Angebot oder in der Auftragsbestätigung haben Vorrang. Bei Widersprüchen zwischen diesen AGB und dem Dokument „Wichtig vor der Reinigung“ gehen diese AGB vor.
3. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
3.1 Der Auftragnehmer erbringt als selbstständiger Unternehmer insbesondere folgende Leistungen gegenüber dem Auftraggeber:
Erbringung von Reinigungsdienstleistungen
3.2 Der konkrete Leistungsumfang wird zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber individuell vereinbart. Maßgeblich sind insbesondere das jeweilige Angebot, die Auftragsbestätigung oder eine sonstige individuelle Leistungsvereinbarung.
3.3 Der Auftragnehmer erbringt die vereinbarten Leistungen mit größtmöglicher Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit nach dem jeweils aktuellen Stand sowie den geltenden Regeln und Erkenntnissen.
3.4 Der Auftragnehmer ist zur Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen verpflichtet. Bei der Durchführung seiner Tätigkeit ist er jedoch im Hinblick auf die konkrete Art der Leistungserbringung, den Ort und die Zeit nicht weitergehenden Weisungen unterworfen, soweit sich solche Vorgaben nicht aus der Natur des Auftrags oder der individuellen Vereinbarung ergeben.
3.5 Der Auftragnehmer wird seine Tätigkeit so organisieren, dass eine effiziente und ordnungsgemäße Durchführung des Auftrags ermöglicht wird. Die Leistungserbringung erfolgt in Abstimmung und Koordination mit dem Auftraggeber.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber hat alle Informationen, Daten, Zugänge und sonstigen Inhalte, die für die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Leistungen erforderlich sind, vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.
Für Verzögerungen oder Beeinträchtigungen der Leistungserbringung, die durch eine verspätete, unvollständige oder unterlassene Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, ist der Auftragnehmer nicht verantwortlich. Die Regelungen unter der Überschrift „Haftung und Freistellung“ bleiben hiervon unberührt.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
5.1 Die Höhe der Vergütung wird zwischen den Parteien individuell vereinbart.
5.2 Die Vergütung ist nach Erbringung der vereinbarten Leistungen zu entrichten. Ist die Vergütung nach Zeitabschnitten bemessen, ist sie nach Ablauf des jeweiligen Zeitabschnitts zu entrichten. Bei einer aufwandsbezogenen Abrechnung ist der Auftragnehmer, vorbehaltlich einer abweichenden Vereinbarung, berechtigt, die erbrachten Leistungen monatlich abzurechnen.
5.3 Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber nach Erbringung der Leistungen eine Rechnung per Post oder in elektronischer Form, beispielsweise als PDF-Datei, zur Verfügung.
5.4 Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 10 Tagen nach Zugang der Rechnung netto und ohne Abzug zur Zahlung fällig, soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
6. Haftung und Freistellung
6.1 Der Auftragnehmer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist, oder aufgrund zwingender gesetzlicher Haftung.
6.2 Verletzt der Auftragnehmer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht nach Ziffer 6.1 unbeschränkt gehaftet wird.
6.3 Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen.
6.4 Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten entsprechend für die gesetzlichen Vertreter, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers.
6.5 Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund eines schuldhaften Verstoßes des Auftraggebers gegen diese Vertragsbedingungen oder gegen geltendes Recht gegenüber dem Auftragnehmer geltend gemacht werden.
7. Vertragsdauer und Kündigung
7.1 Die Vertragsdauer und die Fristen für eine ordentliche Kündigung werden zwischen den Parteien individuell vereinbart.
7.2 Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
7.3 Der Auftragnehmer hat ihm überlassene Unterlagen und sonstige Inhalte nach Beendigung des Vertrags unverzüglich nach Wahl des Auftraggebers zurückzugeben oder zu vernichten. Ein Zurückbehaltungsrecht hieran wird ausgeschlossen, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.
7.4 Elektronische Daten sind zu löschen, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Daten und Unterlagen, die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten unterliegen, dürfen bis zum Ablauf der jeweiligen Aufbewahrungsfrist gespeichert werden.
8. Vertraulichkeit und Datenschutz
8.1 Der Auftragnehmer wird alle ihm im Zusammenhang mit dem Auftrag bekannt gewordenen vertraulichen Vorgänge und Informationen streng vertraulich behandeln.
8.2 Der Auftragnehmer verpflichtet Mitarbeitende und eingesetzte Dritte, die Zugang zu vertraulichen Informationen erhalten, ebenfalls zur Vertraulichkeit. Die Vertraulichkeitsverpflichtung gilt auch nach Beendigung des jeweiligen Vertrags fort.
8.3 Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei der Durchführung des Auftrags die jeweils anwendbaren datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung und das Bundesdatenschutzgesetz, einzuhalten.
9. Schlussbestimmungen
9.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf – CISG.
9.2 Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt.
9.3 Der Auftraggeber unterstützt den Auftragnehmer bei der Erbringung der vereinbarten Leistungen durch angemessene und erforderliche Mitwirkungshandlungen. Insbesondere stellt er die zur Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen und Daten rechtzeitig zur Verfügung.
9.4 Sofern der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, wird der Sitz des Auftragnehmers als Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis vereinbart. Zwingende und ausschließliche gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.
9.5 Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen zu ändern. Solche Gründe können insbesondere Änderungen der Gesetzeslage, der Rechtsprechung, der Marktbedingungen oder der betrieblichen Abläufe sein.
9.6 Bestandskunden werden spätestens zwei Wochen vor dem vorgesehenen Inkrafttreten der Änderung in Textform informiert. Die Änderungsmitteilung informiert über die geänderten Regelungen, den Zeitpunkt ihres Inkrafttretens sowie die Folgen eines Widerspruchs oder dessen Ausbleibens.
10. Informationen zur Verbraucherschlichtung
Die CleanSis UG (haftungsbeschränkt) ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Unsere E-Mail-Adresse lautet: info@cleansis.de
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Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Erbringung von Dienstleistungen durch die CleanSis UG (haftungsbeschränkt), Am Volkspark 27a, 26871 Papenburg, E-Mail: info@cleansis.de – nachfolgend „Auftragnehmer“ – gegenüber ihren Kunden – nachfolgend „Auftraggeber“.
Stand: 24. Juli 2026
1. Allgemeines
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen – nachfolgend „AGB“ – für die Erbringung von Dienstleistungen gelten für Verträge, die zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer unter Einbeziehung dieser AGB geschlossen werden.
1.2 Soweit neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente oder andere Geschäftsbedingungen in Text- oder Schriftform Vertragsbestandteil geworden sind, gehen die Regelungen dieser weiteren Vertragsdokumente im Falle eines Widerspruchs den vorliegenden AGB vor.
1.3 Von diesen Geschäftsbedingungen abweichende AGB des Auftraggebers erkennt der Auftragnehmer nur an, wenn ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt wurde.
2. Vertragsunterlagen und Reinigungshinweise
2.1 Ergänzender Bestandteil des jeweiligen Vertrags ist das Dokument „Wichtig vor der Reinigung“ in der dem Auftraggeber vor oder bei Vertragsschluss übermittelten oder zugänglich gemachten Fassung, sofern im Angebot, in der Auftragsbestätigung oder in der begleitenden Kommunikation ausdrücklich auf seine Einbeziehung hingewiesen wird.
Wichtig vor der Reinigung ansehen
2.2 Das Dokument enthält insbesondere Hinweise und Mitwirkungspflichten des Auftraggebers zur Vorbereitung, zum Zugang zu den zu reinigenden Räumen und zur ordnungsgemäßen Durchführung der vereinbarten Reinigungsleistungen. Der Auftraggeber hat die darin beschriebenen, für den konkreten Auftrag einschlägigen Voraussetzungen spätestens bis zum vereinbarten Beginn der Leistungserbringung herzustellen.
2.3 Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber das Dokument vor Vertragsschluss als Anhang und/oder über einen abrufbaren Link zur Verfügung. Der Auftraggeber erhält dadurch die Möglichkeit, den Inhalt vor Annahme des Angebots zur Kenntnis zu nehmen und zu speichern.
2.4 Mit der Annahme des Angebots erklärt sich der Auftraggeber mit der Einbeziehung des Dokuments „Wichtig vor der Reinigung“ als ergänzender Vertragsbestandteil einverstanden.
2.5 Maßgeblich ist die im jeweiligen Angebot bezeichnete, diesem beigefügte oder zusammen mit diesem übermittelte Fassung. Spätere Änderungen der auf der Website veröffentlichten Fassung gelten nicht automatisch für bereits geschlossene Verträge.
2.6 Liegen die für die Leistungserbringung erforderlichen und im Dokument beschriebenen Voraussetzungen aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, nicht vor, ist der Auftragnehmer berechtigt, die betroffenen Leistungen vorübergehend nicht, nur eingeschränkt oder zu einem neu abzustimmenden Termin zu erbringen. Erforderlicher und angemessener zusätzlicher Aufwand kann nach vorheriger Information des Auftraggebers gesondert berechnet werden. Weitergehende gesetzliche und vertragliche Rechte bleiben unberührt.
2.7 Individuelle Vereinbarungen sowie die konkrete Leistungsbeschreibung im Angebot oder in der Auftragsbestätigung haben Vorrang. Bei Widersprüchen zwischen diesen AGB und dem Dokument „Wichtig vor der Reinigung“ gehen diese AGB vor.
3. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
3.1 Der Auftragnehmer erbringt als selbstständiger Unternehmer insbesondere folgende Leistungen gegenüber dem Auftraggeber:
Erbringung von Reinigungsdienstleistungen
3.2 Der konkrete Leistungsumfang wird zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber individuell vereinbart. Maßgeblich sind insbesondere das jeweilige Angebot, die Auftragsbestätigung oder eine sonstige individuelle Leistungsvereinbarung.
3.3 Der Auftragnehmer erbringt die vereinbarten Leistungen mit größtmöglicher Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit nach dem jeweils aktuellen Stand sowie den geltenden Regeln und Erkenntnissen.
3.4 Der Auftragnehmer ist zur Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen verpflichtet. Bei der Durchführung seiner Tätigkeit ist er jedoch im Hinblick auf die konkrete Art der Leistungserbringung, den Ort und die Zeit nicht weitergehenden Weisungen unterworfen, soweit sich solche Vorgaben nicht aus der Natur des Auftrags oder der individuellen Vereinbarung ergeben.
3.5 Der Auftragnehmer wird seine Tätigkeit so organisieren, dass eine effiziente und ordnungsgemäße Durchführung des Auftrags ermöglicht wird. Die Leistungserbringung erfolgt in Abstimmung und Koordination mit dem Auftraggeber.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber hat alle Informationen, Daten, Zugänge und sonstigen Inhalte, die für die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Leistungen erforderlich sind, vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.
Für Verzögerungen oder Beeinträchtigungen der Leistungserbringung, die durch eine verspätete, unvollständige oder unterlassene Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, ist der Auftragnehmer nicht verantwortlich. Die Regelungen unter der Überschrift „Haftung und Freistellung“ bleiben hiervon unberührt.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
5.1 Die Höhe der Vergütung wird zwischen den Parteien individuell vereinbart.
5.2 Die Vergütung ist nach Erbringung der vereinbarten Leistungen zu entrichten. Ist die Vergütung nach Zeitabschnitten bemessen, ist sie nach Ablauf des jeweiligen Zeitabschnitts zu entrichten. Bei einer aufwandsbezogenen Abrechnung ist der Auftragnehmer, vorbehaltlich einer abweichenden Vereinbarung, berechtigt, die erbrachten Leistungen monatlich abzurechnen.
5.3 Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber nach Erbringung der Leistungen eine Rechnung per Post oder in elektronischer Form, beispielsweise als PDF-Datei, zur Verfügung.
5.4 Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 10 Tagen nach Zugang der Rechnung netto und ohne Abzug zur Zahlung fällig, soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
6. Haftung und Freistellung
6.1 Der Auftragnehmer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist, oder aufgrund zwingender gesetzlicher Haftung.
6.2 Verletzt der Auftragnehmer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht nach Ziffer 6.1 unbeschränkt gehaftet wird.
6.3 Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen.
6.4 Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten entsprechend für die gesetzlichen Vertreter, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers.
6.5 Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund eines schuldhaften Verstoßes des Auftraggebers gegen diese Vertragsbedingungen oder gegen geltendes Recht gegenüber dem Auftragnehmer geltend gemacht werden.
7. Vertragsdauer und Kündigung
7.1 Die Vertragsdauer und die Fristen für eine ordentliche Kündigung werden zwischen den Parteien individuell vereinbart.
7.2 Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
7.3 Der Auftragnehmer hat ihm überlassene Unterlagen und sonstige Inhalte nach Beendigung des Vertrags unverzüglich nach Wahl des Auftraggebers zurückzugeben oder zu vernichten. Ein Zurückbehaltungsrecht hieran wird ausgeschlossen, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.
7.4 Elektronische Daten sind zu löschen, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Daten und Unterlagen, die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten unterliegen, dürfen bis zum Ablauf der jeweiligen Aufbewahrungsfrist gespeichert werden.
8. Vertraulichkeit und Datenschutz
8.1 Der Auftragnehmer wird alle ihm im Zusammenhang mit dem Auftrag bekannt gewordenen vertraulichen Vorgänge und Informationen streng vertraulich behandeln.
8.2 Der Auftragnehmer verpflichtet Mitarbeitende und eingesetzte Dritte, die Zugang zu vertraulichen Informationen erhalten, ebenfalls zur Vertraulichkeit. Die Vertraulichkeitsverpflichtung gilt auch nach Beendigung des jeweiligen Vertrags fort.
8.3 Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei der Durchführung des Auftrags die jeweils anwendbaren datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung und das Bundesdatenschutzgesetz, einzuhalten.
9. Schlussbestimmungen
9.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf – CISG.
9.2 Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt.
9.3 Der Auftraggeber unterstützt den Auftragnehmer bei der Erbringung der vereinbarten Leistungen durch angemessene und erforderliche Mitwirkungshandlungen. Insbesondere stellt er die zur Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen und Daten rechtzeitig zur Verfügung.
9.4 Sofern der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, wird der Sitz des Auftragnehmers als Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis vereinbart. Zwingende und ausschließliche gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.
9.5 Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen zu ändern. Solche Gründe können insbesondere Änderungen der Gesetzeslage, der Rechtsprechung, der Marktbedingungen oder der betrieblichen Abläufe sein.
9.6 Bestandskunden werden spätestens zwei Wochen vor dem vorgesehenen Inkrafttreten der Änderung in Textform informiert. Die Änderungsmitteilung informiert über die geänderten Regelungen, den Zeitpunkt ihres Inkrafttretens sowie die Folgen eines Widerspruchs oder dessen Ausbleibens.
10. Informationen zur Verbraucherschlichtung
Die CleanSis UG (haftungsbeschränkt) ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Unsere E-Mail-Adresse lautet: info@cleansis.de